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Staffel 1Bearbeiten

Zimmer ohne AussichtBearbeiten

Wir haben alle was zu verbergen, oder? Von dem Moment an, an dem wir aufwachen und in den Spiegel sehen, biegen wir uns die Wirklichkeit zurecht. Zieh den Bauch ein! Färb dir die Haare! Nimm den Ehering ab! Warum auch nicht? Was soll schon groß passieren? Was wär‘n die Konsequenzen? Mal ganz ehrlich? Man sagt: "Ich bin auch nur ein Mensch." Und alles ist vergeben und vergessen. Aber was ist, wenn irgendeine grausame Laune des Schicksals dich zu etwas anderem macht? Zu etwas ganz anderem? Wer vergibt dir dann?

Jeder Mensch verbringt den ein oder anderen Abend auf der dunklen Seite und bereut es danach. Aber was ist, wenn man nur auf dieser dunklen Seite existiert?

Wir wollen nur das, was auch ihr wollt. Eine Chance zu leben. Zu lieben. Wir sind in dieser Hinsicht gar nicht so verschieden.

Und so bemühen wir uns also und manchmal scheitern wir. Aber wenn du etwas anderes bist, ein Monster zum Beispiel, dann sind die Konsequenzen schlimmer. Viel schlimmer. Ihr erwacht aus eurem Alpträumen. Wir nicht.

— *Gesprochen von Aidan.

Die dunkelste aller SeitenBearbeiten

Das Leben ist eine Abfolge von Entscheidungen. Und wie sich gezeigt hat, ist es nach dem Tod genauso. Für diejenigen, die für den Tod bereit sind nicht. Die nehmen ihr Schicksal an, sie lassen los. Wir anderen verweilen. Auch nachdem die, die uns überlebt haben zu Ende gebetet und den Dreck auf unseren Sarg geworfen haben, warten wir noch. Denn für einige von uns stellt sich eine viel wichtigere Frage. Was bin ich jetzt? Wohin gehe ich jetzt?

Wir finden uns in einem ewigen Niemandsland zwischen Mensch und Monster wieder.
Monster.

Manche von diesen Monstern akzeptieren einfach, was sie geworden sind. Manche nicht.

Das stellt uns vor die wichtigste Entscheidung von allen: Akzeptierst du, was du bist? Dder kämpfst du dagegen an? Und was ist der eigentliche Fluch?

— *Gesprochen von Sally.

Den Tod überwindenBearbeiten

Lebe ewig. Umrunde die Welt auf millionenfach unterschiedliche Weise. Sei offen für jede Liebe. Unsterblichkeit. Wie könnte man sich so etwas nicht wünschen? Nur eins erwähnen sie beim Verkaufgespräch nicht: Die Zeit. Die endlose, leere Zeit. Kein Schlusspfiff, keine zweite Halbzeit, kein Maß. Nur Erfahrungen und Erinnerungen, die dich verfolgen. Du zerlegst sie, betrachtest sie, bereust sie, immer wieder aufs Neue. Irgendwann begreifst du, dass es nur eine Wahrheit gibt: Du kannst nicht ewig leben, ohne Fehler zu machen.

Nur zu. Lebe ewig! Vergiss sogar das, was du schon vergessen hast. Aber sie vergessen nichts. Niemals.

— *Gesprochen von Aidan.

Orgie der GewaltBearbeiten

Na? Was ist die am schnellsten schwindende Ressource der Welt? Öl? Wasser? Saubere Luft? Weit gefehlt. Wann warst du das letzte Mal so richtig allein? So allein, dass du nicht gedacht hast: "Ich werde beobachtet". Heutzutage kann man eine Ewigkeit herumlaufen ohne ein Ort zu finden an dem man ganz für sich ist. Wo man sich so richtig gehen lassen und den Mond anheulen kann. Wie konnten wir zulassen, dass es soweit kommt.

Warum müssen wir unbedingt hinsehen, wenn jede Faser unseres Körpers schreit: "Sieh weg!". Vielleicht, weil wir alle etwas vor der Welt zu verbergen haben. Etwas, was wir tief in uns selbst vergraben haben. Mit aller Macht zurückgedrängt in die Dunkelheit. Insgeheim hoffen wir, dass das Monster, das wir in uns haben auch in allen anderen steckt. Es ist da, sieh genau hin, dann siehst du es. Und du wirst gesehen.

— *Gesprochen von Josh.

Allein unter WölfenBearbeiten

Jede Kultur hat ihre eigene Art, Abschied zu nehmen. Trost findet man in den Ritualen, die die Lebenden auf den Tod vorbereiten. Sie machen die Reise in das Danach leichter. Vorausgesetzt, es gibt ein Danach. Letztendlich ist der Tod eine Reise, die du allein antrittst. Einige von uns führt diese Reise auf ein verborgenen Pfad, in einen noch dunkleren Wald, in dem wir an Stelle von Antworten, nur eine ganze Reihe von neuen Fragen finden.
— *Gesprochen von Sally.

Geisterhaftes TreibenBearbeiten

Was unterscheidet einen Menschen von einem Monster? Außer den Genen? Außer einer schrecklichen Wahrheit? wir laufen durch die dieselben Straßen, wir tragen die gleiche Kleidung. Ihr atmet und wir stehen vor euch und schnappen nach der selben Luft. Wir treten in eure Fußstapfen. Und sogar ein Monster kann das größte aller menschlichen Gefühle erleben: Angst. Wir wissen genug, um uns daran zu erinnern, was wir mal waren. Wir wissen genug, um zu fürchten, wozu wir jetzt fähig sind. Und wie die Menschen, sind auch wir besessen von der Liebe, vom Leben, von all diesen aussichtlosen Unterfangen.

Wir haben dieselben Schwächen wie ihr. Zwar macht uns nicht einmal das zu normalen Menschen, aber es macht uns so besonders.

— *Gesprochen von Aidan.

Tagebuch eines GetriebenenBearbeiten

Es gibt einen Grund, weshalb Monster sich unter dem Bett verstecken. Wir haben mehr Angst vor euch als ihr vor uns habt. Dieser Gesichtsausdruck, dieser Schrei auf euren Lippen, wenn ihr uns irgendwann doch seht... Das reicht, um alles Menschliche, das wir einmal hatten, ausblenden zu können.

Es ist dieser Rest Menschlichkeit, der uns aus unserem Versteck, direkt vor eure Augen treibt. Denn sogar ein Monster kann im Dunkeln Angst haben.

— *Gesprochen von Sally.

Spielen verbotenBearbeiten

Eine der größten Errungenschaften der Menschheit ist die Fähigkeit zu lügen. Im Guten wie im Bösen, zum eigenen Vorteil oder um zu überleben, biegen wir uns die Wahrheit zurecht. Wir erlernen diese Fähigkeit früh und werden darin immer besser. Wir täuschen unsere Eltern, unsere Lehrer, unseren Chef... sogar uns selbst. Wir reden uns ein, wir werden abnehmen, aufhören zu rauchen und wir wär'n, alles in allem, gute Menschen.

Was geschieht, wenn wir unsere eigenen Bluffs durchschauen? Wenn wir uns nicht mehr einreden können, das wir tief in unserem inneren gar nicht die Wesen sind, die uns in unseren Alpträumen erscheinen.

— Gesprochen von Sally.

Das Echo des TodesBearbeiten

Dieser schreckliche Drang... jemanden zu berühren oder berührt zu werden. Bei einigen von uns wird dieser Drang wohl nie aufhören. Und irgendwann werden wir an diesem Drang vielleicht zerbrechen. Frankensteins Monster, das arme Schwein, konnte auch nicht anders, als die Hand nach jemanden auszustrecken. Dracula hatte es leichter: er hat sich bedient, er hat getötet, Ende, Aus. Er hatte kein Interesse daran Freunde zu finden.

Egal ob wir tot sind, untot oder irgendwas dazwischen, denn ihr Menschen seit es, die uns Monstern das Leben zur Hölle machen und ihr gebt keine Ruhe.

— Gesprochen von Josh.

HöllenspektakelBearbeiten

Die Unsterblichkeit wird schnell zu einer Selbstverständlichkeit. Man denkt sich, ich hab die Ewigkeit vor mir, was macht da schon ein kleiner Fehltritt hier und da? Aber das ist das Problem mit der Ewigkeit: die Entscheidungen die du triffst, die Menschen die du verlierst, deine Fehler sind unauslöschlich und es kommt kein süßer Tod, der dich von deinen Erinnerungen erlöst. Du denkst vielleicht das schönste am ewigen Leben ist die Macht die damit einher geht, niemand kann die etwas anhaben. Diese Macht ist schon ein Vorteil, sie macht die endlosen Tage erträglicher, aber über die Welt zu herrschen, ohne jemanden bei sich zu haben... ist sinnlos.
— Gesprochen von Bishop.

Die ExorzistinBearbeiten

Das einzig Beständige im Leben ist das Prinzip der Veränderung. Die menschliche Rasse erfindet sich ständig neu. Wenn wir es uns im Ozean bequem gemacht haben, wollen wir an Land. Und wenn wir uns dort ans Kriechen gewöhnt haben, wollen wir auf zwei Beinen stehen. Aber unser Instinkt sagt uns, dass wir uns Veränderungen widersetzen müssen. Also finden wir dafür ein hübsches Wort wie "Evolution" und hoffen, dass diese bittere Pille dann leichter zu schlucken ist.

Denn Veränderungen ist es egal, ob du sie liebst oder hasst. Veränderungen sind Naturgewalten. Widerstand ist zwecklos. Und man kann sich ihnen nicht entziehen.

— *Gesprochen von Aidan.

MordlustBearbeiten

Kurz vor einem großen Sturm bin ich mit meinem Dad oft zum Hafen gegangen. Wir haben uns die Wolken angesehen, die Luft gespürt. Da ist so eine eigenartige Stille, bevor der Sturm losbricht. Ein Schweigen. Man spürt, wie sich der Sturm sammelt. Und man rieht die Flut, bevor sie kommt.

Wenn du weißt, dass du eines unnartürlichen todes sterben wirst, dann ist alles nur noch ein einziges Warten auf diesen letzten Sturm. Es sei den das Warten bringt dich vorher um.

— *Gesprochen von Sally.

Die letzte SchlachtBearbeiten

Es hätte nicht funktionieren dürfen. Aus mehreren Gründen nicht. Aber für einen kleinen, kostbaren Moment, hat es funktioniert, oder? Und ich habe mich wie ein Mensch gefühlt. Lebendig. Aber du hattest recht. Ein Geheimnis macht alles kaputt. Es ist wie Säure, schwer und ätzend.

Es ist eine lange Geschichte und das meiste davon ist unglaublich, aber es wird Zeit, dass du die Wahrheit erfährst. Denn jetzt habe ich nichts mehr zu verlieren.

Wenn ich nicht mehr da bin, sollst du zumindest wissen, was ich war. Ich möchte, dass du weißt, wie wichtig du mir warst. Nichts anderes zählt mehr. Jetzt nicht mehr.

— *Gesprochen von Josh (Abschiedsbrief an Nora).

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